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3. Juli 2002, 20 Uhr
"Privatisierung von Gewalt und ihre Folgen"
Ein Diskussionsabend mit Erhard Eppler
im Haus der Niederlande, Bibliothek,
Alter Steinweg 6, 48143 Münster

 
   
Einladung  
   

Aus dem Einladungstext:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Ereignisse vom 11. September 2001 haben die Welt mit einer neuen Dimension des Terrors konfrontiert. Die unkalkulierbare Bedrohung wird für uns zur zentralen Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Mit welchen Mitteln lässt sich eine grenzüberschreitende Gewalt bekämpfen, deren Agitatoren losgelöst sind von staatlichen Gewaltmonopolen? Können wir 'Krieg' führen gegen einen nicht lokalisierbaren Gegner?

Vordenker Erhard Eppler fordert in seinem kürzlich erschienenen Buch einen multinationalen Ansatz zur Bekämpfung der "privatisierten Gewalt". Ihm geht es um die Entwicklung einer politischen Gesamtstrategie mit ökonomischen, rechtlichen, sozialen, ökologischen und auch militärischen Bausteinen.

Wie viel Staat brauchen wir? Kann ein Miteinander der Kulturen durch Dialog erreicht werden? Wie steht es mit der Verteilung von Gütern und Ressourcen? Ist soziale Gerechtigkeit die Basis für eine grenzüberschreitende Friedenspolitik?

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, diese Zukunftsfragen gemeinsam mit Erhard Eppler zu diskutieren.

Christoph Strässer
(Vorsitzender der SPD Münster)

Daniella Groothuis
Dr. Michael Heidinger
Helga Heitmann
Michael Vilain
(Initiative Grenzgänge, SPD Münster)"

 
   
Programm  
   
Erhard Eppler

Dr. Erhard Eppler
Kritischer Denker, Politiker, Autor

 
   
Mitglied des Bundestages 1961-1976  
   
Bundesminister für wirtschaftliche
Zusammenarbeit 1968-1974
 
   
Präsident des Deutschen Evangelischen
Kirchentages 1981-1983 und 1989-1991
 
   
Christoph Strässer
Rechtsanwalt und Politiker
Vorsitzender der SPD Münster
Kandidat für den Bundestag
 
   
Prof. Dr. Friso Wielenga
Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien
 
   
Daniella Groothuis
Initiative Grenzgänge
 

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"Wo es gilt, privatisierter Gewalt zu begegnen, gibt es nur eine Logik. Sie sagt: Lasst uns alles tun, um Konflikte und Fundamentalismen im Vorfeld von Gewalt zu entschärfen, den Organisatoren von Gewalt den Geldhahn abzudrehen, verfeindete Gruppen ins Gespräch zu bringen, die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern – innerhalb und zwischen Gesellschaften. (...) Innerhalb dieser Logik sind dann die Aufgaben zu verteilen zwischen Politikern, Geheimdiensten, Militärs, Polizei und Pazifisten."

Erhard Eppler

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Rezensionen

Reinhard Kreissl
für DeutschlandRadio Berlin vom 17.05.02

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